Was leistet Suchmaschinenoptimierung?
Suchmaschinenoptimierung ist kein mystisches Geschäft, sondern arbeitet auf einer soliden Basis von empirischen Erkenntnissen und erprobten Techniken. Jede Optimierung folgt einem Dreierschritt:
- Durch die Konkurrenzanalyse gewinnt man einen Überblick über die Branche. Wie stehen Ihre Wettbewerber in den Suchmaschinen da, mit welchen Stichworten werden sie gefunden? Daran anschließend versucht die Keyword-Analyse, die für Sie wichtigen Suchbegriffe zu identifizieren: Wie formulieren die Menschen im Internet, wenn sie eine Lösung für ihr Problem suchen? Damit dient die Keyword-Analyse zugleich der Ermittlung des eigentlichen Feldes der Konkurrenten. Dieses kann sich aus der Sicht von Suchmaschinenergebnissen durchaus anders darstellen als in der Wirtschaftswelt. Kämpfen dort etwa AEG, Miele, Siemens und Bosch um die Markführerschaft, so sind sie im Wettlauf um Topplätze für das Suchwort “Waschmaschine” weit abgeschlagen. Dort wird das Feld von den großen Preisvergleichsportalen und Onlineshops beherrscht.
- Bei der Seitenanalyse wird die Webseite systematisch nach Schwächen untersucht – Schwächen aus der Sicht von Suchmaschinen, deren Perspektive nicht deckungsgleich mit der der User ist. Drei große Felder werden detailliert abgearbeitet: die Seitenstruktur, die technische Umsetzung und der Inhalt. In allen dreien können sich Schwachstellen verbergen, die zuweilen auch nur mit großem Aufwand suchmaschinenfreundlich umgestaltet werden können
- Die eigentliche Suchmaschinenoptimierung verarbeitet die Ergebnisse der vorhergegangenen Keyword- und Seitenanalyse. Wie groß der Aufwand der Optimierung ist, hängt vom Zustand der Webseite ab. Von kleineren, schnell umzusetzenden Korrekturen bis zu fast vollständigem Neubau der Seite (zum Beispiel bei ganz in Flash gehaltenen Seiten ist dies gegenwärtig der einzige Weg) ist alles möglich. Seitenpfade werden optimiert, Meta-Tags angepasst, die Seitenstruktur überarbeitet, Texte redigiert oder auch neu geschrieben. Am Ende der Optimierung befindet sich die Seite in einem Zustand, der den Kriterien der Suchmaschinen gefällt.
Als vierten Schritt, der allerdings stark mit klassischer Öffentlichkeitsarbeit verzahnt ist, kann man die Off Page-Optimierung verstehen, deren wichtigster Bestandteil das Linkbuilding ist. Sie konzentriert sich auf die Vernetzung der Seite mit dem übrigen Internet. Allerdings ist dies auch ein Feld, in dem heute am häufigsten mit unseriösen Techniken gearbeitet wird. Auch wenn im Einzelfall ein kurzfristiger Erfolg dadurch möglich ist – eine solide Suchmaschinenoptimierung ist mit unseriösen „Tricks” nicht möglich. Ebenso wie der Aufbau einer erfolgreichen Marke nicht auf kurzlebigen Gags und Gadgets beruhen kann.
Seriöse Suchmaschinenoptimierung bedient sich nur legaler Techniken – wobei legal meint, dass diese nicht durch Googles Richtlinien für Webmaster für unerwünscht erklärt wurden.
Google möchte in den Suchergebnissen Seiten anzeigen, die für die Nutzer wertvoll sind. Daher sind alle Taktiken verboten, die den Suchmaschinen etwas vortäuschen, was sich auf der eigentlichen Seite gar nicht findet. Dazu zählen z. B. unsichtbare Texte (weißer Text auf weißem Grund) oder mit Schlagworten vollgestopfte Nonsens-Texte. Die Suchmaschinen erkennen diese Betrugsversuche inzwischen gut und strafen die manipulativen Seiten ab. Ähnliches gilt für Manipulationen bei den Links. Google sieht es ungern, wenn Links gekauft oder gemietet werden. Seiten, die offenbar mit solchen Techniken arbeiten, werden herabgestuft.


